Rainers Horen
Sonnabend, den 05.01.2013 [14:51]
Manchmal ist Empfehlungsmarketing wundersam: da will ich eine Reithose kaufen und nach dem Runterrollern steht da unten im Seitenfuß: Diese Produkte könnten Ihnen auch gefallen – Wundbalsam. Doch nicht reiten?

Nicht nur beim Reiten ist der Fortschritt nicht aufzuhalten. Das Videoportal der Hamburger Uni mit dem Namen lecture2go wird nun tatsächlich mobil. Erste Studien gibt es schon:



Wie zu ahnen gibt es einen Kategoriebaum, einen Bereich in dem die neuesten und beliebtesten Videos zu sehen sind und einen Bereich mylecture2go, in dem man die Favoriten und Downloads verwalten kann. Dann sind aber im Moment nur Machbarkeitsstudien und ein gefälliges Design fehlt natürlich auch noch.



Gerade gestern wurde die Brücke zum Webportal geschlagen. Schick wäre ja wohl der Transfer aus dem Netz in das Smartphone. Da das Videoportal keine QR-Code seiner eigenen URL ausgibt, muss ein Plugin her. Ganz unten in der Fußzeile des Browsers ist ein Symbolchen. Draufklicken öffnet ein Layer mit dem Code. Hält man jetzt das iPhone/Android darauf, landet das Video in der lecture2goApp. Dort ist steht es dann standardmäßig in der Favoritenliste – könnte aber auch für den Offlinegebrauch gespeichert werden.

Leider klappt das bisher nur in der nativen lecture2goApp und nicht mit dem generischen QR-Code-Scanprogramm auf dem Smartphone, das dann den Browser startet. Warum? Das Webportal liefert in den meisten Fällen den Film als Flash aus und das funzt auf dem iPhone/iPad nicht. Die neue App „fummelt“ aus der Webseite den Videoeinbettungscode heraus und schreibtnacj gewissen Regeln die URL auf dem Streamingserver um. Durch diese Magie wird aus Flash-Streaming das appleeigene Cupertino-Streaming ;-))

Diese beiden Streamingformen (HLS und HDS) sind sehr ähnlich. In beiden Fällen wird das MP4-Video in kleinen Stückchen ausgeliefert. Im Falle von Flash nennt sich die Steuerungsdatei Flashmanifest, bei Apple heißt sie Playlist. Auf ¬Stackoverflow gab es zum Thema schon einmal ein kleines Gefecht.
Beitrag kommentieren

Mittwoch, den 02.01.2013 [10:36]
Das Jahr ist noch völlig unverbraucht und tatsächlich scheint in Hamburg die Wintersonne. Was das Bild etwas trübt: die universitäre Kaffeemaschine des Dekanats verlangt ein Pflege und ich weiß nicht, was sie will – wieder so eine typische Anwendung des Intranets.

Irgendwas ist immer: das gilt igendwie immer. Vor dem Weihnachtsfeste erstarkte der Wunsch nach einem neuen MacBook. Letztlich wurde der Kaufimpuls dadurch ausgelöst, dass im ABSURD ein Gläschen Weißwein die rechte Seite der Tastatur flutete. Nun geht die ENTER-Taste nicht mehr. Das wirkt gerade beim Skypen stark ausbremsend.

Nun weiß jeder wie nervig das ist, auf einem neuen Rechner alles wieder einzurichten. In der Mac-Welt gibt es den Migrationsassistenten, der dann alles von der alten Kiste holt. Das dauert dann zwar mit WLAN-Kabel über 20 Stunden, aber was soll es. Leider hat sich ein Problem ergeben. Das Titanium-Studio findet essentielle Programme nicht, obwohl sie vorhanden sind. Wenn ich etwas nachinstallieren möchte, dann kommt linkes Sudofenster, was aber nicht funktioniert.



Seltsam ist auch, das der Nutzername geghostet ist. So wie im rechten Popup muss es aussehen. Auffällig ist auch die Kürzung des Nutznames im falschen Fenster. Irgendwas ist während der Migration passiert. Die Gummilösung wäre natürlich alles platt zu machen und dann mühevoll wieder alles anzupassen. Die Hoffnung bleibt …
Beitrag kommentieren