Rainers Horen
Sonnabend, den 16.02.2013 [12:12]
Nachdem der Papst am Wochenanfang den Hut nahm und Pferdefleisch in Nahrungsprodukten (die kein vern?nftiger Mensch kauft) aufgefunden wurde, sollte gestern ein Himmelsk?rper sehr knapp an der Erde vorbeifliegen. Eskam ?berraschenderweise ganz anders: gestern schlug ein anderer, nichtvoraussagbarer Himmelsk?rper im S?dural ein. Die dortigen B?rger sind Kummer leider gewohnt. In Челябинск ist vor 50 Jahren schon einmal ein Atomkraftwerk hochgegangen. Damals wurde das nicht ausgeplaudert. Auf Grund der immensen Druckwelle hat es sehr viele Fensterscheiben erwischt. Das w?re nicht schlimm, wenn dort mediterrane Zust?nde h?rrschten. Ist nicht so. es ist sehr kalt und so ist es schon ein logistisches Problem.

Wenn einer eine Reise tut ? es ist tats?chlich so, dass sich mit der deutschen Bahn viel getan hat. Wie war es in der Kindheit? Es gab im Weimarer Bahnhof Schalter. Wenn man dann dran war, sagte man: ?Bitte anderthalb Sonntagsr?ck nach Jena? ? und schon nahm die Beamtin ein kleines K?rtchen mit rot/blauem Querstreifen aus einem Karton, legte es in eine achtungserheischende Maschine, einer Drehbank nicht un?hnlich. Dann nahm sie eine Art eisernen Stempel aus einem Regal, steckte es in die Maschine, es machte KnallBums und die Fahrkarte war fertig.

Nach einigen Jahren hat sich die Bahnwelt v?llig gewandelt. Es gibt eine gr??ere Wand von bildschirmausgestatteten Autoamten, die den ahnunglosen User durch ein langwieriges Men? f?hren. Lange Rede/kurzerSinn: der Schlund frist keine Zahlkarten und Bargeld nur bis 10 ?. Leider verhalten sich die anderen Automaten ?hnlich, obwohl das Men? etwas anderes verspricht. Hm, also doch analog? Es gibt eine gewisse Scheu, weil allgemein bekannt der Kauf noch einmal extra kostet. Upps: es gibt neuerdings Tickets zum ziehen, sowie auf'm Amt. Also ran an den n?chsten Touchscreen, der jetzt die Nummer 1300 herausr?ckt. Auf ganz vielen Schirmen erscheinen jetzt die n?chsten Nummern. Irgendwann kommt diese 1300 ins Spiel. Jetzt ist es fast wie in alten Zeiten: ein m?rrische Dame in Blau verweigert mir den Verkauf und verweist auf die Automaten. Gn?digerweise tauscht sie nach l?ngerer Diskussion den Zwanziger ? geschafft!
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Freitag, den 15.02.2013 [13:20]
Am Wochenende hat #Jauch zum wiederholten Male das Thema Katholizismus aufgegriffen. Kernaussagen unserer Verteter G*ttes auf Erden waren „… die Selbstbestimmung der Frau ist ein strittiges Thema …“ und dann noch der Knaller: „… Alle Menschen – und auch Frauen …“. Am Dienstag ist der Papst zurückgetreten.

Die Tage fliegt ein Asteroid haarscharf an unserem Planeten und eben auch an Deutschland vorbei. Übrigens besteht zu keinem Zeitpunkt für die Bevölkerung. Dieser Körper fliegt in einem Abstand von ca. drei Erddurchmessern vorbei. Das Schicksal von vielen Menschen wird von der Existenz von Tausenden von Lichtjahren entfernen Himmelskörpern nachhaltig beeinflusst. Der Boulevard ist voll davon.

Heute wird der PodCampus mobilisiert. Von einer modernen, technisch ausgereiften Webseite lässt sich entspannt eine native App bauen. Die Ernsthaftigkeit der Seite erkennt man schon daran, dass die Volltextsuche quasi unversögert antwortet. Eine andere Videoplattform braucht tatsächlich 30 Sekunden, um in 4000 Datensätzen zu suchen. Das sind doch tatsächlich 7,5 Millisekunden pro Matchvorgang. In der Zeit antworten gute Webseiten. Hm.

Leider kommen oftmals andere Menschen auf gute Ideen. So boomt bei Facebook eine App BangMe. Das Prinzip ist supereinfach: ich lade mir meine Facebookfreunde und markiere die Freunde, mit denen ich die Kiste möchte. Natürlich sieht das niemand (außer M. Zuckerberg). Wenn beide diesen Paarungswillen haben, bekommen sie eine kurze Nachricht. Wird diese Maßnahme die Welt ändern/verbessern oder den Frieden herstellen? Wohl kaum – es ist wie immer: die Männer klicken einfach alles an. ;-))
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Donnerstag, den 14.02.2013 [12:21]
Gerade kommt der Hausmeister unserer hochherrschaftlichen Villa ins AppinatorLab und verteilt große, schwere Haustürschlüssel. Bisher hatten wir eine hochmoderne Schließtechnik, auch Transponder genannt, in Nutzung. man hält das Ding an den Knauf und schaltet damit selbigen frei. Nun ist es vorbei mit der Seligkeit – Begründung: die Transponderlösung muss weg, weil der jüdische Glauben das Schließen von Stromkreisen (= Feueranzünden) am Wochenende verbietet. Mein Einwand, dass meine Religion die primzahlige Anzahl von Schlüsseln am Bund verbietet, zog leider nicht. So wird nun die Hose noch heftiger ausgebeult.

Normalerweise werden Apps über den Applestore vertrieben. Unter gewissen Bedingungen klappt das auch im eigenen Store. Das ist natürlich sehr praktisch. Einfach per QR-Code diese Seite aufrufen und Apps auswählen – und schon sind die neuen, schönen Apps installiert.
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