Rainers Horen
Sonnabend, den 06.04.2013 [11:29]
Am Montag treffen sich Merkel und Putin auf der Hannovermesse. Wie sagt gestern so schön der lupenreine Demokrat von der ????? Er brauche eine Opposition, die solle aber nicht vom Ausland gesponsort sein. Merkel nickt nicht eisig.

Auf solchen Messen wird immer der neue geile Scheiß gezeigt (um mal in der Sprache der Jugend zu bleiben) und so ist heute das Thema NFC dran. Das sit so neu, daß es der CONRAD-Präsenzladen in Hamburg-Altona das auch erst bestellen müsste. Tatsächlich gibt es sogar schon ein Titaniummodul. was liegt also näher, als am Wochenende eine MiniApp zusammenzuschießen, die einige Basics abbildet.
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Freitag, den 05.04.2013 [11:53]
Die Hannovermesse nähert sich mit raschen und großen Schritten. Das ist eine wunderbare Gelegenheit sich mal umzuschauen, was die anderen so treiben und auch in Kontakt oder ins Gespräch zu kommen. Praktisch ist es natürlich, wenn man auch etwas zum Zeigen hat. Ein aktuellen Thema ist Telemetrie bzw. Telematik. Das ist die Lehre von der Echtzeitdarstellung von aktuellen Prozessen. Das könnte die Darstellung des Vortriebs von Tunnelbohrmaschinen sein oder einfach nur das Verfolgen von fahrbaren Untersätzen. Wer öfters TATORT guck, weiß was ich meine. Da wurde überneulich ein entsprechendes Modul in den Arm eines Freudenmädchens verpflanzt.

Derartige Module, die also die eigene Position über GPS bestimmen und dann per Handynetz auf einem Zwischenspeicher ablegen, gibt es in vielfältigen Ausführungsformen und kosten ca.100€. Dazu kommt noch der Kostenaufwand für eine SIM-Karte, der mit ca. 50 Cent/Tag zu veranschlagen ist. Leider gibt es keinen Telepathietreiber. Der würde ein Vertragsverhältnis mit einem der großherzigen IP-Provider obseletieren.

Einer der vielen Telematikanbieter ist GPSauge. Das Besondere am Angebot dieser Schweinfurter Firma ist die Optimierung auf geringe Verzögerung der Datenübertragung vom Gerät bis zum Anzeigeteil. Dabei wird ein besonderes Protokoll (GPSoverIP) für die Kommunikation zwischen Gerät und Zwischenserver genutzt. Ähnlich wie NMEA (das ist dieses nautische Format) werden die Daten einfach stumpf, schlank und protokollarm durch das Handynetz geschoben. Das geht so gut, dass in Echtzeit die Positions- und viele andere Daten von Rennstrecken angezeigt werden können. Die Kommunikation von diesem Zwischenserver zu dem einzelnen Endgerät ist zwar Webtechnik, aber dennoch sehr schlank. Leider ist das meiner Meinung nach etwas überoptimiert. Da werden winzige Datenschnipsel komprimiert, wo dann das proprietäre Auspacken wieder recht viel Rechenzeit verbraucht. Die eigentlichen Positionsdaten sind eben nicht ¬GeoJSON, sondern in dem erwähnten ¬NMEA-Format eingepackt, was nun wiederum Rechenleistung „frisst“. Da aber der Server sehr schnell ist, stellt sich alles in allem eine gute Performance ein.

Um jetzt auf der HannoverMesse angeben zu können, müsste man das Kästchen beispielsweise einer Taxichauffeurin mitgeben, dann könnte man das prima vorführen. Leider geht unter Karinas Handynummer niemand ran. Das muss das simuliert werden. Nehmen wir das Netz der Hamburger Rundfahrten. Hier ganz oben ist eine BeispielApp. Man braucht also ein Programm, das bei unterstellter Fahrgeschwindigkeit das Büschen so eine Linie entlang fahren lässt.

Fertig aus der Tüte gibt es wohl nichts. Wie es scheint, noch nicht einaml in anderen Programmiersprachen. Für die Webwelt (insbesondere für die mittlerweile abgeschaffte GoogleAPI2.0) gibt es die ¬epoly-Lösung von Mike Williams. Eine andere spannende, mehr theoretische Inspirationsquelle könnte das Portal ¬GeometryAlgorithms in C++ sein. Legendär ist auch ¬diese Formelsammlung aus dem einer britischen Universität. Mike Lösung bräuchte fast nur ein wenig umschreiben. Er hat eine Funktion GetPointAtDistance(), die entlang einer PolyLinie den Punkt bestimmt, der nach soundsoviel Metern nach Start eingenommen wird. Das wäre es doch schon. Was ein wenig Magenschmwerzen macht: wenn der Bus jede Sekunde bewegt wird, dann muss die Funktion die gesamte Strecke nochmals durchrechnen. Besser wäre natürlich die Berechnung bezüglicher der aktuellen Position. Blitzgedanke: die Strecke immer vorne abschneiden.

Die absolute Kür ist auch schon definiert: Die App holt sich die aktuellen Verkehrsdaten und passt die Simulationsgeschwindigkeit an. An den Haltesteleln sollte der Bus kurzzeitig verweilen … Bei Klick auf den Bus wird die aktuelle Adresse angezeigt und Streetview geöffnet. So kann der Tourist auch gleich virtuell Hamburg einen Besuch abstatten.
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Montag, den 01.04.2013 [08:15]
Pünktlich zum Monatsbeginn hat Google einen ¬neuen Webdienst vorgestellt. Es ist schon genial: man hält sein Phone an einen Straßenköter und schon bekommt man die aufklärerische Auskunft von Google. An einem Titanium-Modul für Android und iOS wird gearbeitet.



Dieses Jahr gibt es wahrscheinlich den letzten freien Ostermontag. Soll er doch zusammen mit dem nun wirklich überflüssigen zweiten Weihnachtsfeiertag zugunsten zweier neuer muslimischer Feiertage (Ramadan-Ende und Opferfest) „geopfert“ werden. Der erste Gedanke seitens unserer Muslime war ja, dass diese beiden Feiertage zusätzlich zu den christlichen Feiertagen geschaltet werden. Da hat sich aber sofort die Arbeitgeberseite gemeldet, die zu Recht anmerkte, dass das nun gar nicht ginge. Gerade wegen des technischen Fortschritts brauchen wir die Menschen sehr oft vor ihren PCs sitzend … Erhöhung von Arbeitseffizienz hat zwar die Freisetzung dieser Kostensteleln auf Beinen zu Ziel – so aber nicht. Wer Arbeit hat, soll nicht dem Schlendrian verfallen. Das sagte schon ein Ökonom des 19. Jahrhunderts



Der aufmerksame Leser wird im obigen Tunnelbild das Signet O???? entdeckt. Hier im Blog musste das Signet als Standardglyphen zusammengebaut werden. Walter Josef Fischer hat noch keinen eigenen Unicode.

Und: das soll das angeprangert werden: die Flächen werden immer klammer. Der 63-jährige Sprayer (oder Nachahmer) musste das gefährliche Gleisbett beschreiten. Auf der anderen Seite gibt es gerade in Hamburg so viele, farblich ebenmäßige Flächen. Nehmen wir nur die Seitenwand im Hinterhof der Wohlwillstraße 19 – soviel Fläche und so schön unberührt. Jetzt kommt die Idee: eine interaktive Karte, in der barmherzige Menschen solche flächige Kleinodien eintragen. Kategorien wären: Fläche, Hintergrund, Zielgruppe. Das wäre eine echte WinWin-Situation für Opfer und Täter.
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