Rainers Horen
Sonntag, den 21.04.2013 [15:00]
Es stimmt nicht alles, was in der Zeitung steht und es steht dort nicht alles. Genau letztere Behauptung hat sich heute wieder bewahrheitet. So gegen ½10 kamen Teilstücke des Haspamarathons auch am Altonaer Rathaus vorbei. Dort mitten auf der Kreuzung, wo es schräg runter zum Hafen geht, da gab es plötzlich Tumult. Mehrere Männer in solch signalgelben Westen stürzten sich mit dem Rufe: „schnappt den Kerl“ auf ebenso angezogenen Mann, der allerdingsin gleicher Farbe auch eine Gasflasche/Bombe/Schnellkochtopf auf dem Rücken hatte. Ratzbatz lag der bäuchlings auf der Straße. Seine „Kollegen“ fixierten ihn. In solchen Momenten hat man keine Knipe zur Hand und geschürte Restbefürchtungen lassen einen geschwind gen Hafen verschwinden.

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Dienstag, den 16.04.2013 [22:40]
Was die Millionenstadt Hamburg nicht hat, hat Flensburg. Alle Stadtbusse sind mit einem Positionssensor ausgestattet. Mit dieser schönen Vorleistung kann man nun eine iPhoneApp anbieten, die stetig die aktuelle Position aller Busse anzeigt. Ich weiss schon, der Screenshot macht nicht wirklich etwas her. In Echt bewegen sich die Minibusse. Bei Klick auf die gepoppten Busfähnchen kann der geneigte Nutzer gleich den Fahrplan einsehen – und der hat in Deutschland eine gewisse Berechtigung. In den üblich verdächtigen Ländern (die gerade der schwindenden EU beitreten wollen), brauchte es mehr der App mit der Echtanzeige als diese Pläne.

Es gibt zwar schon eine impressumslose (Advokaten aufgepasst!) ¬Webseite, nur die auf dem iPad aufgerufen, hat eben eine weiße Seite angezeigt. Das riecht nach einem Programmierfehler. Da aber die herlinkende Seite auch extrem gegen Google optimiert wurde (gibt es dafür eigentlich ein Wort – viellleicht subtimiert), besteht keine wirkliche Not.

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Montag, den 15.04.2013 [16:44]
Heute war also wieder dieser Nerdtreffen – genannt Hamburg JS. Die Räumlichkeiten, Bier, Beamer und die Telebox hat uns ICANS zur Verfügung gestellt. Die Firma ist im Bereich eLearning unterwegs. Das hat jetzt weniger mit universitärer, durch Medien unterstützte Ausbildung zu tun, sondern mit dem spielerischen Umgang mit Geld, auch Pokern genannt. Die gedankliche Brücke kann jetzt jeder selber schlagen, insbesondere wie er zum Milliardär wird.

Die Session von Thomas war wirklich bemerkenswert. Er nennt es ¬WikipediaMonitor. Startet man diesen Monitor, dann wird im obersten Teil immer die aktuelle Arbeit an dieser Wissendatenbank angezeigt. Der Clou ist nun: er filtert die Anzahl der Editoren an einem Artikel, ihr Zeitverhalten und den Bezug auf passende, anderssprachige Artikel und kann somit offenbar wichtige Neuigkeiten aus dieser Welt aus dem Wust von Infos rauszaubern. Jetzt (während ich das schreibe) scheint gerade ein Bombenattentat bei einer Sportveranstaltung in Boston passiert zu sein.



Eigentlich müsste der WikiMonitor ein Paradies für Redakteure aus der Kreativindustrie sein. Immer alles auf einem Blick und gleich mit den Links zu den Treffernin den sozialen Netzwerken. Mehr geht nicht. Für Klickmüde ist der Monitor hier auch gleich live zu sehen:



Wegen des digitalen Tiefpasses dauert es immer eine kurze Weile bis erste Ergebnisse erscheinen.
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