Rainers Horen
Sonnabend, den 08.06.2013 [11:15]
Ist das wirklich Deutschland – sind wir so schlimm?

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Donnerstag, den 06.06.2013 [10:58]
Machen wir doch das Spiel: finde rasch die drei Fehler in drei Kurzsätzen. Nun mag das schulmeisterlich klingen – ist es auch. Offenbar haben sich die Zeiten geändert. Nun ist aber Rechtschreibung nicht sinnbefreites Einhalten von Regeln, sondern erleichtert die Kommunikation und zeigt damit Wertschätzung. Um mit von Thun zu reden, geht es um den Beziehungskanal.



Auf der anderen Seite, hat das Fehlern System –ist also nicht Flüchtigkeitsfehler (so wie das auch hier zuweilen passiert), sondern gewissermaßen gewollt. Seit Jahren gibt es das Deppenapostroph. Das ist der Hang des verschämten Abtrennens der Grammatik an deutschen Worten – so etwas wie das Hiragana im Japanischen. Das fing an mit dem berühmtberüchtigen Abtrennen des Genitiv-S (Vater's Mütze). Später kam dann auch der Plural dran (CD's). Irgendwann tauchte in Eimsbüttel das Schild Futter'n wie bei Mutter'n auf. Folgerichtig ist es durchaus „sinnvoll“, Sinnblöcke in Sätze mit einem Komma zu trennen. Im ersten und dritten Satz obiger Landingpage ist das so. Die andere Neuerung ist die Großschreibung aller sinntragenden Adjektive. Selbstverständlich sind Persönliche Daten kein Eigenname, der Erste Weltkrieg schon ;-))
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