Rainers Horen
Sonnabend, den 15.06.2013 [13:57]


Wäre es nicht traumhaft, wenn die analoge Welt sich mit der Onlinwelt verbrüdere? Eine Vision: der bildungshungrige Besucher des Botanischen Gartens hält sein Smartphone vor die kleinen Namensschilder der Pflanzen und schon kann er alle Hintergrundinformationen zu dem Pflänzchen nachlesen. Der Traum kann wahr werden. Der letzte Graveur ist in Rente gegangen und nun werden die Schilder gedruckt. Was liegt also näher, als auf die Schildchen links- oder rechtsoben diesen QR-Code aufzudrucken. Die Erstellung des des kleinen Javascripts, das aus Gattung und Name den Code generiert hat 20 Minuten gedauert. Die eigentliche Generierung der ca. 6000 Bildchen hat ungefähr sieben Sekunden gebraucht (armer japanischer Server!). Nun liegen die Bilder alle in einem Verzeichnis. Das Restproblem: dieser Serienbrieffunktion in Word dazu zu bringen, das rechte Bild einzublenden. Vermutlich klappt das: {INCLUDEPICTURE "C:\\BilderPfad\\{MERGEFIELD gattung}\\{MERGEFIELD art}\.png"/*MERGEFORMAT}


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Mittwoch, den 12.06.2013 [13:01]
Aufträge kommen zuweilen schneller herein als in den kühnsten Träumen geglaubt.


Hier geht es um ein ¬Radrennen in den Dolomiten. Die Radler müssen nicht nur ihren athletischen Revuekörper bewegen, sondern auch noch ihr Telefon. Und das meldet ständig ihre Position. Meine bescheidene Aufgabe besteht in der Erstellung einer Webseite, die ständig diese Radlerpositionen anzeigt. Da das Rennen noch nicht begonnen hat, läuft eine kleine Simulation. In Echt springen die Radler nicht wild durch die Dolomiti, sondern fahren längs einer vorgegebenen Route. Wer zuerst im Ziel ist, der hat gewonnen. OK, das war jetzt der Lehrermodus.

Eine echte Herausforderung ist die Realisierung der Karte nicht. Etwas bewegter könnte dann der Einbau des Prototypes auf dem italienischen Server sein. Das ganze Kunstwerk soll innerhalb einer TYPO3-Installation laufen. Wenn man jetzt keine Subdomain aufmachen kann (oder will), dann muss eine eID-Extension her. Auch das frisst Lebenszeit. Vielen dank an Sven, der den oberpfiffigen SQL-Kram erfunden hat. Hier ist er:

SELECT u.username,TIME_TO_SEC(TIMEDIFF(NOW(),p.timestamp)) AS age, CONCAT_WS(",",p.lat,p.lng) AS gps from users u, positions p where timestamp IN (SELECT max(timestamp) FROM positions p WHERE p.user_id = u.user_id ORDER BY p.user_id, p.timestamp)

Es bleibt spannend, wie das System unter Last arbeitet. Ich stelle mir gerade 100 iPhones in den Dolomiten vor, die versuchen regelmäßig zu funken. In ähnlichen, anderen Fällen würde man GPS-Dongle einsetzen, die leichter sind, weniger Strom verbrauchen und auch nicht über G3, sondern auf dem GPRS-Kanal senden.
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Montag, den 10.06.2013 [14:07]
Gerade ist eine App in der Mache, die das ganze Dilemma der IT-Entwicklung aufzeigt.

Für eine App im Servicebereich sollen PDFs genutzt werden. Ein einfacher PDF-Viewer kommt nicht in Frage, weil der beispielseise keine verschlüsselten Dokumente öffnen kann, nicht paginiert und überhaupt. Der Wiener Peter Steinberger hat ein wunderbares PDF-Kit gebaut, das alle unsere Wünsche erfüllt. Man kann sogar Notizen in den PDFs machen und andere schöne Dinge. Gut, das kostet pro Monat Lizenzgebühr, aber erstens gibt es nichts Vergleichbares und zweitens sollte man Arbeit auch achten.



Auf der anderen Seite soll der Anwender auch die Möglichkeit haben, eine Videokonferenz zu einem Berater zu öffnen. Das ist quasi Skype in der App und nennt sich ¬open•tok. Den richtigen Browser vorausgesetzt, klappt das sogar hier im Web.

Das Dilemma besteht nun im Zusammenspiel der verschiedenen Komponenten, die schließendlich eine Anwendung ausmachen. Es gibt verschiedene Smartphones, verschiedene Betriebsysteme und verschiedene Versionen von Programmen, die Programme erstellen. Und da liegt der Hund im Pfeffer begraben. Im Rahmen solcher Entwicklungen werden wiederum Module eingesetzt, die erweiterte Funktionalitäten wie eben die Videokonferenz anbieten. Diese Module kommen von sogenannten Drittanbietern. Wenn sich also das Umfeld ändert, müssen sich auch diese leute regen. Tun sie es nicht, dann muss man leider auf diese tollen Dinge verzichten.
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