Rainers Horen
Freitag, den 12.07.2013 [17:15]
Bei dem raren und wunderschönen Wetter war folgerichtig heute wieder ein Tag im Botanischen Garten angesagt. Der Praktikant beendet gerade die Erstellung des ¬Gartenplanes. So kann die passende App auch gleich um die Rabatten erweitert werden.

Hier unten auf dem Webseite werden die Rabattenflächen editiert. Mit den rechten Schiebereglern lässt sich zwischen Ansicht des PDF und der erstellten Flächen hin- und herschieben.

In dem einen Extremfall ist also nur das PDF, im anderen Fall sind nur selbsterstellten Polygone sichtbar, die die Grundlage für die Sicht im iPhone darstellen.

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Donnerstag, den 11.07.2013 [10:15]
Bevor heute eine kleine Frustanekdote die Runde macht, brauchts ein wenig Theorieinput zum Thema Webserver. Das sind die Dinger, die das Neuland ausliefern. Genauer gesagt ist das ein Programm, das auf einem server läuft. Ein Server ist ein Rechner, der weder Tastatur noch Bildschirm hat und sich nur über dieses Netz bedienen lässt. Ab einer gewissen Anzahl von Zugriffen ist das eben kein einzelner Server, sondern eine sogenannte Serverfarm. Tausende von solchen Servern teilen sich dann die Arbeit. Die Leistungsfähigkeit ist auf Grund von beschränkten Ressoursen nach oben begrenzt. Technisch wird dann ein Lasttest gefahren. Der bombardiert den Server maschinengewehrartig mit Anfragen und misst dann die Antwortzeit. Diese Zeit darf natürlich nicht ansteigen. Ab einer gewissen Last (beispielsweise ab 500/Sekunde) verzögert sich diese Zeit. Wenn sie einmal ansteigt, dann kippt es auch bald, weil diese längeren Zeiten auch mehr CPU verbrauchen, dadurch wird es noch langsamer usw. Genug von der Technik.

Gestern also in der Mensa das Linsencurry genießend, kommt unser rumänische Systemadmin Laurentiu mit seinem Tablett um die Ecke. Er betreut unkündbar auf einer vollen stelle einen Server. „Mann, hatten wir die letzten Tage einen Stress. Da war ein Robot auf unserem Server, der hat jede Sekunde automatisch eine Seite abgeholt – da kam alles durcheinander“. Wer aslo das erste Kapitel verstanden hat, der könnte bildhaft denken, dass die Zusatzbelastung deutschen Autobahnen durch zehn Autos ein Verkehrschaos ausgelöst hat. Alle in der Runde lächeln milde. Die einen, weil sie es ehrfürchtig glauben, der andere weil er kein Spielverderber ist.
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