Rainers Horen
Sonntag, den 25.08.2013 [20:45]
Das Fahrrad ist nun wirklich vollgeschissen. Ist das schon ein Kunstwerk?



Das Kunstrad steht vor dem Elektromarkt, in dem das neue Spielzeug – genannt Nexus4 – verkauft wurde. Es kostet zwar im Nexus 4 € Euro weniger, aber da bin ich dann doch etwas wertekonservativ. So muss ich nun nicht zu irgend einem entfernten Postamt laufen oder sonstwelche Unwägbarkeiten/Unwegbarkeiten gewärtigen.

Das Dings neuer Generation hat nun wieder diese neuen SIM-Karten, so dass ein einfacher Austausch mit dem anderen Smartphone nict so einfach möglich ist. Irgend etwas is ja immer … Nun kommt das Hämmerlein: alle meine Apps, die die neue GoogleMaps-API benutzen, lassen die Karte leer und melden intern ein Aurhentifizierungsproblem. Das HTC Desire hat mit gleicher App keine Probleme. Für Nerds: Failed to load map. Error contacting Google servers. This is probably an authentication issue (but could be due to network errors). Das ist natürlich Fehlermeldungslyrik. Denn: die App unter älterem Android hat damit keine Probleme. Hoch lebe die Auf- und Abwärtskompatibilität!



„Auftragsgeber haften für ihre Erfüllungsgehilfen“ – schöner Satz auf Waschbeton. Ist das nicht typisch deutsch? Und möchte man hier was bekanntgeben?

Also ohne Not hätte ich das Nexus nicht gekauft. Wer ein iPhone hat … Jedenfalls wurden nach Kauf und Auspackung alle Vorurteile bestätigt. Ja, die Welt ist in Ordnung. Auf der anderen Seite: wer naiv (völlig wertfrei!) vor der Entscheidung steht, sich eine Smartphone anzuschaffen und nimmt dann das billigere AndroidTeil – naja, er wird sich dran gewöhnen und denken: naja, eigentlich brauche ich es nicht – stimmt!

Cool, krass/ und geil – das sind gerade die Fundamente im Gespräch nebenan. Es ist schön,wenn alles nicht so kompliziert ist und mit zwei Worten geweten werden kann.



Keine Ahnung. ich habe da mal was angefangen, irgendwas in Online. Manchmal kommen 15 Riesen rein, aber ich gebe immer das Doppelt aus. Eigentlich will ich auf Koch umschulen, aber da kann ich nichts verdienen. Das sind typische Fetzen, die aus einem nachbarschaftlichen Anbahnungsgesprächen rüberwabern. Letztlich ist das total sendefähig, beispielsweise für ein Feature im DeutschandRadio. Ein echtes Zeitbild der Generation Y.
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Donnerstag, den 22.08.2013 [11:45]
Wie sagten die Geodäten beim Falk-Verlag als die erste GoogleMap das Licht der Welt erblickte? Die Welt wird eine andere sein.

Und sie ist anders geworden. Es gibt sie noch, die alte Welt der Geodäsie. Und auch sie ist in einer Webnische. Die Bedienung ist zugegebenermaßen etwas hakelig, es gibt aber auch unbestreitbare Vorteile. Kunden, die mit ArcGIS Karten erstellen, sind hohe Preise gewohnt.



Und es sieht auch schöner aus. Armin Müller von ¬UIMedia hat eine Art Webinator gebaut, der die geodätische Shape-Dateien in webaffine SVG wandelt und damit eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlägt.

Technisch funktioniert der ganze Wandlungsprozess mit ¬GDAL. Das ist so ein Konsolenprogramm, mit dem man diese proprietäre Karten zu „vernünftigen“ Formaten wie GeoJSON konvertieren kann. Mit GeoJSON geht dann alles;-)).

Wie immer steckt der Teufel im Detail. Dieses GDAL wandelt zwar nach JSON – übernimmt allerdings die Geodätendenke mit dem GCS_Deutsches_Hauptdreiecksnetz. Neogeographen nutzen allerdings WGS 1984 Web Mercator. Das ist so eine Googleerfindung, damit man die ganze welt in einer Projektion dartstellen kann. Eventuell ist das dann nicht mehr zentimetergenau und rechtssicher.
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Dienstag, den 20.08.2013 [18:59]
Was wird wohl von dieser Zeit historisch in Erinnerung bleiben? Ist es die kulturelle Errungenschaft der Fleischtunnel und andere „Verschönerungen“ des menschlichen Körpers, die gesamtgesellschaftliche Gutmenschentum in Form von fairem Konsum oder die Anzeichen der Totalisierung auch in Westeuropa.



Gestern gerade kam die Meldung von der gezielten Zerstörtung der Schneemannfestplatten über uns. Ist das schon Bücherverbrennung?

„Gute Nacht weißer Stolz“ und dann ein Radler, der einen Fußgänger attakiert: keine Ahnung, das Bild erschließt sich nicht.
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Montag, den 19.08.2013 [09:20]
Ökologischer Weinbau an der Mosel. So sieht das aus und es riecht auch so. Die ganze Zeit von Mettlach über Bernkastel, Trier nach Cochem roch es so wie in fernster Kindheit, wenn Großvater mit der Giftspritze die Kirschfruchtfliege und den Apfelwickler erfolglos bekämpfte. Egal was Franz machte, wenn man im Winter die eingeweckten Gläaser aus der Keller holte, unten schwammen immer diese Maden tot rum. Diese Zeiten sind gottlob vorbei. Die Marktbeschicker aus dem Alten Land (wo es im Frühjahr auch immer so verräterisch riecht) zertreuten auf Nachfrage die Zweifel ob der makellosen Früchte. „Hier im Norden leben diese Schädlinge nicht.“.



Schädlingsbekäpfung im Weinberg? – das machen wir nicht mehr, da kommen Hubschrauber und versprühen, das ist aber keine Chemie, das ist Chemie. Und was macht die fahrbare Giftspritze in der Garage?
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