Rainers Horen
Freitag, den 18.10.2013 [10:43]
Die EUROPOM ist längst Geschichte – unserer gütigen Landeslenker haben sich auf die Groko geeinigt. Es bleibt also alles beim Alten.

Auch schön: es gibt Bäcker im verschlafenen Neuwiedenthal-Hausbruch (dort wo zuweilen Messerstechereien amm hellichten Tage stattfinden), die noch sind für die schönen Dinge des Lebens haben. Die Fläche ist echt mal schön gestaltet.



Wer beim Suchen auf dieser amerikanischen Werbeplattform nach rechts schaut, wird schon seit längerem einen Loginknopf entdeckt haben. Das scheint der anfang zu sein. In einem halben Jahr muss man seine Idendität preisgeben und spätestens nächsten Herbst wird eine Kreditkartennummer abgefordert. Das ist nicht utopisch – auf der Google Konsole, wo man Dienste beantragen kann, ist das teilweise jetzt schon so. Wie hat das nur alles angefangen?

In der Vorsuchmaschinenzeit, tja da hat jeder eine Linkliste angelegt. Gut, die war kurz. Dann kam Altavista, Yahoo und AlltheWeb. Da konnte man in einem Index suchen. Gleichzeitig war um das Suchfeld auch immer redaktioneller Inhalt und Werbung. Irgendwie muss das ja querfinanziert werden. Irgendwann kam dieses Google völlig unschuldig daher und reduzierte die Aufgabe auf das Wesentliche: auf das Eingabefeld – nix anderes. Das fanden alle toll und so nutzerfreundlich. Google setzte also auf Langfristigkeit. Das ist als ob die Drogendealer die Rauschmittel auf dem Schulhof so lange verschenken bsi es wirklich kein Zurück mehr gibt.
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